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Aktuelles:

Neues von Dumayo und Nogobhoza
2.1.2012

Dezember ist Ferienzeit in Südafrika... jedoch offensichtlich nicht für die Bauarbeiter!
In Dumayo wurde das Gelände um Kindergarten und Kirche eingezäunt. Es ist ein wichtiger Schutz gegen Diebstahl und
herumstromernde Ziegen und Kühe.
Auch um das Grundstück der Außenstation Nogobhoza wurde Ende Dezember der Zaun gezogen und der Küchenanbau
renoviert. Wir freuen uns über diese schnelle Ausführung!
Bischof Kumalo schreibt, dass auch der Induna, die örtliche Stammesautorität von Nogobhoza, die Arbeiten an der Kirche
zur Kenntnis genommen habe. "... He was very happy and promised that he was going to report to the big chief himself."

Ein Garten soll auf alle Fälle angelegt werden. Wir haben dafür eine Spende bekommen mit der Bedingung, dass er biologisch,
also ohne Kunstdünger bearbeitet werden soll. Diese Bedingung wurde akzeptiert "with gratitude".

Bischof Kumalo wünscht allen Mitgliedern und Freunden der YEBO Zululand Initiativen viel Segen für das Jahr 2012.

 

 

 

Die werden Augen machen!

Dringenberg. Die 3. Klasse der GGS Dringenberg wartete am Montag, dem 12. Dezember, gespannt auf Edeltraud Parensen.
Wie in jedem Jahr arbeiteten die Kommunionkinder für die Yebo-Initiative. Sie verkauften, kooperativ mit der Caritas,
Gebasteltes, Getränke und Würstchen auf dem Adventsbasar im Bischof-Bernhard-Haus. Dieses Jahr erzielte die Klasse eine
vierstellige Summe, die für Außenspielzeuge des Kindergartens in Dumayo und für die Waisenkinder von Nogobhoza in
KwaZulu/Natal bestimmt ist. Groß wurden die Augen beim Anblick des Geldes und Stolz erfüllte die Kinder, dass sie gemeinsam
so erfolgreich gearbeitet hatten. Alle waren sich einig: Ohne die ideenreichen und tatkräftigen Eltern und die Mitarbeit aller Kinder
der Klasse, hätten wir das nicht geschafft. Die Ökumene ermöglichte einen solchen Erfolg!
Allen Helfern nochmals herzlichen Dank!

 

 

 

Lichtbringer sein
Kinder der Kath. Grundschule Bad Driburg helfen Waisenkindern


Weihnachtlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche zum Verklärten Christus
„Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern!“

Unter diesem Motto feierte die Schulgemeinde der KGS ihren vorweihnachtlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche „Zum
Verklärten Christus“. Pfarrer Rath freute sich, dass die Kinder Lichtbringer sein wollten und so die Weihnachtsbotschaft
lebendig machen wollten.
Das Schattenspiel „Vom kleinen Wollfaden und dem Wachsklumpen“, die sich zu einem Teelicht zusammentun, passende
Lieder und Gebete, der Chor und die Orchester AG gaben dem Gottesdienst einen zum Teil nachdenklichen aber
überwiegend doch fröhlichen Rahmen.
Freuen konnte sich auch Frau Edeltraud Parensen. Ihr konnte die Schule einen Scheck von mehr als 1.500€ für die YEBO
Initiativen und die Waisenkinder in Südafrika überreichen.
Und richtig fröhlich wurde es zum Schluss noch einmal mit dem Gospelsong „Let it shine ..., darbeboten von der Klasse 3c.

 


 

 

Wunderschöne Sterne aus dem Zululand

 

... zieren so manchen Tannenbaum in Germany.
Eine Frauengruppe aus Eshowe fertigt diese Perlarbeiten an.
Sr. Teressa vom Holy Childhood Convent Eshowe schreibt dazu:

"Die Frauen sind glücklich, dass sie nun Geld haben, um für ihre Kinder Lebensmittel kaufen zu können.

Ich habe ihnen gesagt, sie sollen etwas Geld zurücklassen für den Jahresbeginn, um Schuluniformen und Schreibsachen

für die Kinder besorgen zu können."

 

 

Adventsbasar Dringenberg 2011

Er ist schon Tradition geworden! Am Sonntag vor dem ersten Advent fand in Dringenberg der große Basar von Caritas
sowie Kindern und Eltern des dritten Schuljahres statt. Wochenlang hatten sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Es herrschte
großer Andrang, denn viele Gäste besuchten das Café, den Glühwein- und Würstchenstand und erwarben Bastelarbeiten
der Kinder, Adventskränze, Azaleen und Handarbeiten der Caritas-Mitarbeiterinnen.
Mitglieder des YEBO-Vorstands boten Perlensterne aus dem Zululand an, die von einer Frauengruppe hergestellt wurden.
Sie informierten die Besucher über die Entwicklung des Kindergartens von Dumayo sowie über das neue Vorhaben,
die Outstation-Kirche von Nogobhoza zu renovieren, um sie auch für soziale Zwecke zu nutzen.
Siehe Projekte

Wir sagen DANKE SIYABONGA für den engagierten Einsatz aller freiwilligen Helfer und für den großartigen
Erlös von mehr als 2800 Euro, mit dem der Kindergarten von Dumayo weiterhin unterstützt werden kann!

 

 

 


Eshowe - Nogobhoza


Nogobhoza ist eine von 16 Außenstationen der Pfarrgemeinde Eshowe. Sie wurde von deutschen
Benediktinermissionaren vor ca. 50 Jahren erbaut und war ein Mehrzweckbau: Lange Jahre diente er als Kirche und
Schule, bis vor ca. 10 Jahren eine staatliche Grundschule in der Nähe errichtet wurde. Die Bausubstanz der Kirche ist
gut, die Räume jedoch sehr verwahrlost, Türen wurden gestohlen. Fenster müssen erneuert werden. Ziegen gehen ein und aus.

Auffallend ist die hohe Zahl von Waisenkindern und Jugendlichen in dieser Gegend. Frauen baten den Gemeindepriester
um Hilfe, denn diese Kinder leben unter armseligen Verhältnissen entweder mit ihren Großmüttern oder alleine.
Seit April 2009 unterstützen wir diese Frauen vierteljährlich mit Geld für Lebensmittel für die Kinder. Eine der Frauen
äußerte den Wunsch, ein Suppenküche errichten zu können. Eine Liste mit 40 Namen existiert.

Wir habem bei unserem Besuch im August 2011 mit dem Gemeindepfarrer und Bischof Kumalo den Ort besichtigt und
mit den engagierten Frauen gesprochen.
Folgendes Vorgehen wurde beschlossen:
1. Der Anbau mit Küche soll renoviert werden
2. Er soll dauerhaft bewohnt sein, ein sichtbares Zeichen für die Umgebung, dass der Ort kein Niemandsland mehr ist.
3. Ein Zaun soll um das Kirchengelände gezogen werden.

Der Kostenvoranschlag hierfür beträgt 5500 Euro.

Wir wollen das Projekt schrittweise in Angriff nehmen und entwickeln. Während dieser ersten Renovierungsphase
können die Bewohner von Nogobhoza die Nutzung der Räume diskutieren und entwickeln. Es gibt genug Bedarf für
ihre Nutzung, wie der Gemeindepfarrer und die Frauen sagten:
Folgende Optionen sind denkbar:
- Suppenküche für Kinder
- Kleiner Kindergarten für Kinder von 3-5 Jahren
- Alphabetisierungskurs für Erwachsene
- Hausaufgabenhilfe für Schüler
- Der Gemüsegarten soll auf alle Fälle wieder angelegt werden

Ein Wiederaufleben dieses Ortes würde ihn in dieser abgelegenen armen Gegend zu einem Ort der Hoffnung machen!

 

 

Wiggy und Agatha sorgen für Waisenkinder und Jugendliche in Nogobhoza und Engeni

 

 

 

Neues aus Südafrika

Dorota hat mit drei jungen Männern aus Dumayo erfolgreich sieben Regale für den Kindergarten gebaut.
Alle waren am Ende happy: Die Mitarbeiterinnen über die schönen Ablagemöglichkeiten, die drei Zulus über ihre
neuen Fertigkeiten, die sie von Dorota gelernt haben, na ja natürlich auch wir über diese erfolgreiche Zusammenarbeit
und das gute Ergebnis. Die Jungs haben im Nu gelernt, mit dem Akkubohrer/schrauber umzugehen und sie haben sich
riesig über diese Lernmöglichkeit gefreut. Dorota hat natürlich große Bewunderung geerntet! Sie könnte hier wirklich
einen technischen Workshop aufmachen!!
Die neuen Tische bringen viel Farbe in die Räume. Drei Matratzen haben wir ebenfalls besorgt, denn die Kinder
schlafen von eins bis halb zwei, ehe sie nach Hause gehen.

Die Kirche in Kwakhoza haben wir mit Bischof Kumalo,dem Gemeindepfarrer und Wiggy angeschaut. Ein eigenes
Kapitel, aber wir denken, es lohnt sich, dort zu helfen. Wie gut, dass der Bischof viel Erfahrung in Entwicklungsarbeit hat!

Gleich geht's nach Mahlabatini. Dort ist die Schule, die von den Rotariern von Paderborn und Bad Driburg unterstützt wurde.

Viele Grüße aus dem mittlerweile sonnigen und schneefreien Südafrika!

Edeltraud und Dorota

 

 


Erste Nachricht aus Südafrika

Hallo ihr Lieben,

viele Grüße aus dem winterlichen Südafrika, wo wir nun schon über eine Woche sind. Die erste Woche war wirklich
lausig kalt,
und viele sagen, es sei der kälteste Winter, den sie bisher in Südafrika erlebt hätten. Außerdem regnete
es zwei Tage heftig (160 mm), was sehr unüblich ist für diese Jahreszeit, aber der Regen tat natürlich gut.
Uns hat er ein wenig in Panik gebracht - mich jedenfalls als Fahrerin, weil eine Brücke überschwemmt war.
Sinothile ist vorausgegangen, um zu testen, wie tief das Wasser ist. Als wir zwei Taxis sahen, die durch das Wasser
fuhren, waren wir erleichtert ... und sind so glücklich in Dumayo im neuen Kindergarten angekommen.
Die Mitarbeiterinnen freuten sich sehr und die Kinder tanzten und sangen für uns ... in warmen Anoraks und manche
auch mit Handschuhen. Die Kälte lähmte uns doch etwas in den ersten Tagen.

Manfred wollte am liebsten überall im Hinterland Tomatentunnel bauen. Die könnte man doch hier im Winter auch gut
anbauen - womit er vermutlich Recht hat.
Er hat mit Dorota dann die Regale ausgemessen. Gerade haben wir einen Akkubohrer/schrauber gekauft und das
nötige Zubehör. Gleich wollen wir die Bretter abholen und sie nach Dumayo bringen. 25 Stühlchen und einige Tische
haben wir auch besorgen können.
Hildegard meinte, ein Traum würde für sie wahr.

Die Begegnung mit Sinothile war ein besonders berührendes Ereignis. Sie hat nun zum ersten Mal ihre Pateneltern
gesehen und wir haben ein paar gemeinsame Tage verbracht. Der Abschied von Beate und Manfred fiel ihr sichtlich
schwer.

Es gibt noch einiges zu tun, viele Kontakte sind noch wahrzunehmen... wir haben in der Tat keine Langeweile.
Wohltuend ist, dass wir bei den Schwestern willkommen sind und uns dort wohlfühlen.

So viel für heute aus Eshowe

Edeltraud und Dorota

 

 


Auf nach Südafrika!

24.07.2011

Wir fliegen dann mal... und melden uns bald aus Südafrika.
Dorota, Edeltraud, Beate & Manfred  

 

 

Besuch von Bischof Kumalo aus Südafrika

6.- 9.6.2011

Bischof Xolelo Thaddeus Kumalo aus Eshowe war vom 6. bis 9. Juni zu Besuch in Dringenberg, Bad Driburg und Paderborn.
Es war ein eindrucksvolles Erlebnis für die YEBO Zululand Initiativen und die Bevölkerung von Dringenberg.

In Gesprächen mit dem Vorstand berichtete er aus seiner Diözese: "Südafrika hat zwei Gesichter. Es gibt ein reiches und
ein armes Südafrika. Vor allem die ländlichen Regionen sind in ihrer Entwicklung benachteiligt."
Und so bedankte sich Bischof Kumalo für die vielfältigen Aktionen und Zuwendungen zugunsten von Projekten im ländlichen
Raum seiner Diözese.

weiterlesen...


Bischof Kumalo mit dem Vorstand der YEBO Zululand Initiativen
Die Dringenberger Schützen heißen den Bischof willkommen und begrüßen ihn mit Salutschüssen

Auf dem Weg zur Kirche mit dem Leiter des Pastoralverbunds H. Rath und dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden F. Thuns

Bürgermeister Deppe und PGR-Vorsitzender Thuns begrüßen Bischof Kumalo
Ein interessiertes Publikum im Bischof-Bernhard-Haus
Kinder der Grundschulen von Dringenberg und Bad Driburg begrüßen Bischof Kumalo

 

Spende der Rotary-Clubs von Paderborn und Bad Driburg

7.6.2011

 

Herr Reher, Präsident des Rotary-Clubs Bad Driburg, überreichte Bischof Kumalo einen Scheck in Höhe von 6000 Euro. Der Erlös resultiert aus einem gemeinsamen Benefiz-Golfturnier der Paderborner Clubs in Bad Driburg. Diese große Spende ist ein besonderes Geschenk an die Mahlabatini Highschool, die weit im Hinterland liegt und großen Renovierungsbedarf hat.
In der Tat ein warmer Regen für diese Schule in einer sehr benachteiligten Region!
SIYABONGA! - ein ganz großes Dankeschön den engagierten Rotariern!

 

 

 

SAWUBONA - Ein Buch von E. Parensen

 

 

Edeltraud Parensen
SAWUBONA
Begegnungen in Südafrika

Monolith Verlag

 

Edeltraud Parensen hat ihre Erinnerungen an Südafrika in einem kleinen Buch
festgehalten. Es enthält 20 Geschichten über Begegnungen mit Menschen jenseits der
Routen des Tourismus, abseits von Krügerpark und Gardenroute.

„SAWUBONA ist das Grußwort der Zulus und heißt übersetzt:
Ich habe dich gesehen!

Im Vorwort schreibt sie:

„Bei meinen Aufenthalten im Zululand, in denen ich beim Aufbau einer Schule für
behinderte Kinder mithalf, konnte ich den mühsamen Alltag der Menschen auf dem Land beobachten, lernte junge Menschen kennen, die für ihre Träume kämpften, aber auch
solche, deren Hoffnungen scheiterten. Das wachsende Ausmaß und die tragischen
Folgen von HIV/Aids sind nicht zu übersehen. Alte Traditionen spielen eine wichtige
Rolle auch im modernen Südafrika, das global vernetzt ist und in dem die Jugend
hochmotiviert den Zugang zu moderner Technik sucht.
Erfahrungen in einem Land mit großen Gegensätzen.
Dass ich bei all dem und trotz allem Schweren in Südafrika viel mehr gelacht habe als
in Deutschland, dafür bin ich den südafrikanischen Menschen besonders dankbar.“

Das Buch ist Monolith Verlag erschienen,
ISBN 978-3-941666-02-3
88 Seiten, 8,90 €

Es ist im Buchhandel erhältlich und kann auch direkt bezogen werden bei:
Edeltraud Parensen
Bischof-Bernhard-Str. 2
33014 B. Driburg
Tel. 05259 932 022
e.parensen@gmx.de
Gruppierungen, die Interesse an einer Lesung haben, können sich ebenfalls
gerne bei Edeltraud melden.

 

 

 



 

 

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