Landwirtschaftliche Projekte

Gemeinschaftsfelder in Dumayo, Mbongolwane und Mahlabatini

Hohe Arbeitslosigkeit kennzeichnet das Leben in den ländlichen Regionen von KwaZulu/Natal. Um dem entgegenzuwirken, beginnen Menschen, sich auf die Ressourcen ihrer ländlichen Heimat zu besinnen. Sie wollen nicht in die Großstädte abwandern, sondern haben angefangen sich zusammen zu schließen, um brachliegendes Land wieder zu kultivieren.
Auf gemeinschaftlichen Feldern bauen sie Mais, Bohnen, Kohl, Süßkartoffen, Zwiebeln und Tomaten an. Die Felder werden gemeinschaftlich bewirtschaftet. Sie sind zugleich auch Demonstrationsfelder.
Wasser ist wie immer ein Problem, zumal in den letzten Jahren ein Rückgang der Niederschläge zu beobachten ist.
Zwei der Projekte haben 2016 durch Unterstützung des
Internationalen Ländlichen Entwicklungsdienstes des Katholischen
Landvolks (ILD) eine Wasserbohrung erhalten.
Alle Gärten brauchen Zäune zum Schutz gegen freilaufende Ziegen und Kühe.

 

Die Nyansiba-Kooperative

Die Nyansiba-Kooperative ist ein landwirtschaftliches Gemeinschaftsprojekt in der Nähe der Industriestadt Mandeni, rund 100 Kilometer nordöstlich von Durban. Die Region ist geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogen. Durch die Nyansiba-Kooperative sollen junge Menschen eine Zukunftsperspektive erhalten. Sie betreiben hier Gemüseanbau, zunächst für den Eigenbedarf ihrer Familien, später zur Vermarktung. Auch ein stillgelegtes Projekt mit Hühnern soll reaktiviert werden. Unabdingbar ist jedoch die richtige Ausstattung. Wasserpumpen und Zäune müssen angeschafft, Know-How und Expertise vermittelt werden, um nachhaltige Erträge zu erzielen. Ein kleiner Lieferwagen soll helfen, um die Produkte auf den Markt zu fahren und dort verkaufen zu können.

Die Nyansiba-Kooperative ist eines der Projekte, die durch den Eine-Welt-Lauf-Titting 2019 unterstützt werden.