Mauern gegen Mosambikaner

Wir berichten auf unseren Seiten von Zeit zu Zeit über politische oder gesellschaftliche Themen und Entwicklungen in Südafrika. Wie aus den aktuellen NAD-Afrikanachrichten vom 15.03.2024 hervorgeht, kommt es an der südafrikanisch-mosambikanischen Grenze immer wieder zu Fahrzeugdiebstählen und Schmuggel durch Mosambikaner.

Das Problem ist scheinbar so groß, dass die südafrikanischen Behörden veranlasst haben, einige Grenzabschnitte mit Betonbarrieren zu sichern. So soll „eine 8 km lange Sperre in der Nähe des Tembe Elefantenparks; ein 8 km langer Abschnitt in der Nähe des iSimangaliso Wetland Park; eine 9 km lange Mauer von der westlichen Grenze des Tembe Elephant Park in Richtung Pongolo River“ errichtet werden. Insgesamt soll die Maßnahme umgerechnet knapp 2,7 Mio. US-Dollar kosten.

Mosambik leidet seinerseits an einer Serie von Naturkatastrophen. Zuletzt sorgte das Wetterphänomen El-Nino für eine lange Trockenheit, ehe Tropensturm Filipo Verwüstungen vor allem in den Süden des Landes brachte. Erst vor einem Jahr hat der verheerende Zyklon Freddy Millionen Menschen in der Region ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Quelle: Netzwerk-Afrika-Deutschland (NAD) – Afrikanachrichten vom 15.03.2024

Text: Florian Hinz